Rob

Der gebürtige Amerikaner Rob (19), zuletzt wohnhaft in Los Angeles, ist der Spaßvogel der Band und bringt mit seinem Skater-Punkrock-Style ein weiteres, lässiges Element in die Band: „Immer wenn ich das Gefühl habe, die Energie lässt bei den anderen nach, lasse ich mir irgendeinen Unsinn einfallen und bringe alle zum Lachen - ich kann gar nicht anders, als rumzualbern und rumzuspringen. Auf einem Fleck ruhig dasitzen, das wäre für mich das Schlimmste!", erzählt Rob grinsend. Zeit zum Stillsitzen bleibt Rob aber sowieso kaum, denn das Multitalent ist in der Band auch für das Technische zuständig und dokumentiert alles mit seiner Kamera. Dabei bringt er die Erfahrungen, die er in L.A. gesammelt hat, in seine Arbeit mit ein. Robs Familie ist immer gereist und umgezogen, bedingt durch den Army-Job seines Vaters ging es einmal um die Welt und sogar für einige Zeit nach Deutschland - weshalb Rob auch fließend Deutsch spricht: „Ja, ich mag das Land sehr - die Leute sind cool und aufgeschlossen. Ich nehme Städte nicht wie ein Tourist wahr, sondern schaue mich genau um und will die Szene kennen lernen - Musik und Film, das rockt mich wirklich." Als es schließlich zurück nach Los Angeles ging, zog Rob mit seinem Bruder in ein Apartment und widmete sich den Dingen, die ihn interessieren: Musik, Film, Tanzen, Singen und dem Weg ins Showbusiness. „Ich habe mit meinem Bruder, der u.a. als Cutter, also im Schnitt bei Videos arbeitet, immer zusammen gesessen und ihm bei der Arbeit über die Schulter geschaut. So hab ich sehr viel gelernt." Der Style, den Rob in die Band bringt, repräsentiert die etwas wildere und genreübergreifende L.A.-Mischung: Ob Tanzstil oder Outfit - frei von Grenzen und ganz Robs Motto entsprechend... „Wandelbar und einzigartig zugleich - das ist für mich Vielseitigkeit, das ist das Ziel. Lexington Bridge setzt sich aus so vielen Komponenten zusammen, die jeder von uns in sich trägt. Daher weiß ich, dass Lexington Bridge auch rocken wird. "
Die Tatsache, dass seine Eltern oft den Wohnort wechselten, war für Rob jedoch nicht immer leicht: "Das war manchmal echt hart, weil ich ständig neue Freunde finden musste!", sagt der 1,75m große Amerikaner.
Jedoch spätestens jetzt wird Rob klar, dass es auch Vorteile mit sich bringt, dass seine Eltern so oft umziehen mussten. Während er in Deutschland gelebt hat, hat Rob nämlich auch super Deutsch gelernt!
Da er momentan zusammen mit den anderen Jungs in einer WG in der Nähe von Hamburg wohnt, kommen ihm seine erlernten Deutsch-Kenntnisse jetzt besonders zu Gute, denn er kann seinen Bandkollegen super im Alltag helfen.
So chaotisch und durchgedreht Rob auch sein kann, seine Bandkollegen beschreiben ihn als "Mister Positive", der immer gute Laune verbreitet. "Er steckt uns immer mit seiner Power an", lobt ihn auch sein Bandkumpel Nye.
Trotzdem nervt er die anderen Bandmitglieder manchmal ganz schön. Nämlich immer dann, wenn er seine Boxen ganz laut aufdreht und seine Lieblingsmusik Punk und Emo-Rock hört...
Schnief/ Heul:
Also wirklich traurige Sachen sind in meinem Leben noch nicht passiert. Das heißt aber nicht, dass ich nicht emotional sein kann. Zuletzt habe ich geweint, als ich zum Geburtstag meiner Mum nicht heim fliegen konnte. Wir hatten so viel um die Ohren, dass ich ihr leider nur am Telefon gratulieren konnte. Schnief.
Peinlich, peinlich:
Ich hatte als Teenager eine Sammlung von Sexmagazinen, die ich unter meinem Bett versteckte. Aber beim Staubsaugen hat meine Muter die Hefte eines Tages entdeckt und sie mir um die Ohren gehauen.
Very romantic:
Mein perfektes romantisches Date stelle ich mir so vor: Wir gehen nett essen, trinken ein paar Gläser Champagner, schauen uns tief in die Augen und küssen uns dann super leidenschaftlich. Und am Ende zahlt sie den ganzen Abend- hahaha! =)
Sexy:
Ich finde Humor total sexy. Mein Traumgirl darf ruhig etwas durchgeknallt sein. Was ich überhaupt nicht mag, ist Rumgezicke. Entweder sie sagt mir ehrlich, was sie denkt, oder sie kann mir gestohlen bleiben.
Danger Zone:
Früher machte ich zum Beispiel auf dem Skateboard die abgefahrensten Stunts. Da war ich manchmal knapp davor, mir alle Rippen zu brechen. Ist aber alles immer gut gegangen. Ich habe eben einen crazy Schutzengel!
Schnarchst du?
Nein! Aber meine Ex-Freundinnen behaupten, ich würde im Schlaf sprechen! Meistens auf Russisch (lacht)!
Was trägst du im Bett?Boxershorts und weites Shirt.
Was ist der schlimmste Alptraum, den du je hattest??
Ich hab geträumt, dass meine Schwester Brittany gestorben ist! Das war so schlimm für mich, weil sich der Traum so echt anfühlte! Ich bin weinend aufgewacht...Du bist Single. Fällt es dir schwer, immer allein einschlafen zu müssen??
Ehrlich gesagt - ja! Es gibt nichts Schöneres, als ich Arm in Arm mit dem Mädchen, das ich liebe, einzuschlafen! Das vermisse ich wie verrückt!
Was machst du kurz vor dem Einschlafen?
Ich gucke mir immer bis spätnachts eine DVD an! Der letzte war James Bond „Casino Royale"! Ich geh immer als Letzter schlafen!
Fällt dir das Aufstehen am Morgen dann nicht schwer??
Oh ja! Ich bin der totale Morgenmuffel! Aufstehen ist die Hölle für mich! Ich habe zwei Wecker, die ich nicht höre. Dann klopft meistens Ephraim an meine Tür. Und Jerome kickt mich schließlich unsanft aus dem Bett. Es ist ein täglicher Kampf (lacht)!